Sonntag, 29. November 2015

ehem. Maschinenfabrik Christian Mansfeld

Eine alte Fabrikhalle der damaligen Maschinenfabrik Christian Mansfeld befindet sich noch heute, leider im Leerstand, an der Riesaer Strasse.

Christian Mansfeld  lebte von 1819 bis 1893, er sah bei einer Leipziger Ausstellung eine amerikanische Nähmaschine, welche zur damaligen Zeit revolutionär war und als Wunderwerk der Technik galt. Er versuchte hinter die Technik der Nähmaschine zu schauen und baute im Jahr 1853 selbst eine solche Nähmschine. Bereits 8 Jahre später, im Jahr 1861, begann er mit der eigenen Firma "Christian Mansfeld" im Leipziger Stadtteil Reudnitz mit dem Bau von Nähmaschinen, später vor allem Papierbearbeitungs- und Schuhfabrikationsmaschinen.

Nach dem Tod Christian Mansfelds führten die Söhne Gustav und Hugo sein Werk fort. Im Zuge des Umzuges nach Paunsdorf wurden in den Jahren 1911 und  1912 wurden die Fabrikhallen mit einem Volumen von ca. 50.000 m² an der Riesaer Strasse errichtet, währenddessen dort anfänglich rund 1000 Menschen Arbeit fanden. In den Kriegsjahren dienten die Hallen der Rüstungsindustrie, leider auch mit Zwangsarbeitern. Zu DDR Zeiten war der VEB Leuchtenbau im Werk beheimatet. 1996 wurde die Produktion in den Hallen eingestellt, seitdem liegen diese Brach.

ehem. Maschinenfabrik Christian Mansfeld
ehem. Maschinenfabrik Christian Mansfeld
Halle Maschinenfabrik Christian Mansfeld - Blick von hinten
Halle Maschinenfabrik Christian Mansfeld - Blick von hinten
Maschinenfabrik Christian Mansfeld Fabrikhalle
Maschinenfabrik Christian Mansfeld Fabrikhalle
Fabrik Christian Mansfeld an der Riesaer Strasse
Fabrik Christian Mansfeld an der Riesaer Strasse

Quellenangaben.

landschaften-in-deutschland.de
deutsche-biographie.de

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