Dienstag, 8. Januar 2019

Städtisches Kaufhaus in der Innenstadt

Das Städtische Kaufhaus in der Leipziger City gehört als wahrscheinlich erstes Mustermessehaus weltweit zu den Sehenswürdigkeiten des Messestadt, da Teile dieses Gebäudes auf eine lange Geschichte zurückblicken.


Städtisches Kaufhaus Leipzig Universitätsstrasse
Städtisches Kaufhaus Leipzig Universitätsstrasse

Die Vorgängerbauten an dieser Stelle

Schon in den Jahren 1477 bis 1498 wurde in L-Form am Gewandgässchen sowie der Universitätsstrasse das Gewand- und Zeughaus als Messehaus für die Tuchhändlergilde errichtet, welches spätgotischen Stiles war. Schon in diesem wurden Dinge wie zum Beispiel Tuchwaren gehandelt, nach dem die Stadt 1497 das kaiserliche Messeprivileg verliehen bekam.

In den Jahren 1740 bis 1744 wurde am Gewandgässchen die Stadtbibliothek nach Plänen des Baumeisters Friedrich Seltendorff im barocken Stil erbaut, wobei Teile des Gewandhauses für diesen Bau weichen mussten.
Spannend ist hier noch zu erfahren, dass der Dachboden des selbigen 1780 und 1781 für das damalige Gewandhausorchester als erste feste Spielstätte zu einem prächtigen Konzertsaal umgebaut wurde, in dem sich Namen wie Liszt, Felix Mendelssohn Bartholdy und nicht zuletzt auch Mozart die Klinke in die Hand gaben.

Die Michaelismesse 1894 brachte den Stein für das heutige Städtische Kaufhaus ins Rollen, da der Umbau einer Etage der Bibliothek im vorhergehenden Jahr 1893 extra für diese Zwecke durchgeführt wurde. Ab jetzt konnten die Waren nicht mehr direkt gekauft, sondern mussten von der Mustermesse bestellt werden.

Städtisches Kaufhaus Fassade mit Bronzestatue des Kaisers Maximilian I.
Städtisches Kaufhaus Fassade mit Bronzestatue des Kaisers Maximilian I.

 

Bau des Kaufhauses

Wie eben beschrieben bewährte sich die neu geschaffene Messe sehr gut und ein Neubau wurde beschlossen. Doch dafür wurde die Stadtbibliothek im Jahr 1894 grundlegend umgebaut und der Konzertsaal des Gewandhauses kurz darauf abgerissen.

In den Jahren 1894 bis 1901 entstand das Gebäudeensemble zwischen der Kupfergasse, dem Gewandgässchen, der Universitätsstrasse und dem Neumarkt nach Plänen der Architekten Rayher, Korber und Müller in drei Bauabschnitten.

An Stelle des Konzertsaales erbaute man ein neobarockes Gebäude und als letztes die Gebäude an der Kupfergasse.
In jenem Stil, nämlich ein Gebäude um einen Innenhof sowie 2 Lichthöfen zu errichten, wurden auch verschiedene andere Messehäuser in Leipzig gebaut. Mit dem Unterschied, dass diese von der Architektur sowie Fassade nicht so pompös wie das damals errichtete Städtische Kaufhaus erschaffen wurden.


Leipzigs Städtisches Kaufhaus Innenhof
Leipzigs Städtisches Kaufhaus Innenhof

2.ter Weltkrieg, DDR- und Wendezeiten für das Kaufhaus

Den zweiten Weltkrieg überstand das Messehaus leider nicht unbeschadet, sodass es bei Luftangriffen 1943 stark zerstört wurde. Von 1948 bis 1956 wurde der Südteil des Gebäudes wieder aufgebaut, wobei hier wohl die Angaben zu den Jahreszahlen variieren.
Erst Mitte der achtziger Jahre wurde begonnen, den Nordflügel des Ensembles zu rekonstruieren. Jedoch kam die politische Wende dazwischen und das Projekt musste pausieren.

Doch schon 1992 und 1993 fand der Gebäudekomplex mit dem privaten Investor Anno August Jagdfeld einen neuen Besitzer. Dieser ließ die Gebäude, welche im übrigen schon damals den Eindruck eines mediterranen Stadtpalais erwecken sollten, in den Jahren 1993 bis 1996 grundlegend Instandsetzen und Sanieren.

Resultierend daraus wurde aus dem ehemaligen Messepalast ein schickes Geschäfthaus mit Ladenlokalen, Restaurants sowie einem tollen Innenhof.

Städtisches Kaufhaus Leipzig zum Neumarkt
Städtisches Kaufhaus Leipzig zum Neumarkt

Besonderheiten damals und noch heute


Und auch heute kann man sich noch von der reich verzierten Fassadenfläche hin zur Universitätsstrasse verzaubern lassen.

Denn die Bronzestatue des Kaisers Maximilian I., welche seit dem Jahr 1897 an der Fassade thront, hat eine Höhe von 2,20 Metern und wurde vom Leipziger Bildhauer Carl Seffner geschaffen.
Erinnern sollte diese an die Verleihung des kaiserlichen Messeprivilegs von 1497, da im Zuge dieser Begebenheit 400 Jahre Jubiläum gefeiert wurden.

Schaut man an eben dieser Fassade ein kleines Stück nach oben, kann man auf Sandstein die Inschrift „Erbaut 1895 und 1896 unter König Albert 400 Jahre nach der Bestätigung der Leipziger Messen durch Kaiser Max“ lesen.
Die darüber befindliche Hermes Büste stand für den Gott des Handels nicht nur zu damaliger Zeit.

Sehr erwähnenswert finde ich nebenbei bemerkt einen ganz besonderen Personenaufzug aus dem Jahr 1901 im Treppenhaus A, welcher natürlich Rekonstruiert, wohl einer der ältesten Relikte in der Messestadt ist.

Somit sei abschließend gesagt, dass auch das Städtische Kaufhaus in seiner damaligen heutigen Form immer einen Besuch Wert ist und die Messestadt auf ein Gebäude zurückblicken kann, welches teilweise eine 500 Jährige Geschichte erzählen kann.

Quelle.
www.staedtisches-kaufhaus.de
www.leipziger-industriekultur.de/staedtisches-kaufhaus
https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4dtisches_Kaufhaus_Leipzig
alle Links zuletzt besucht am 07.01.2019

Samstag, 29. Dezember 2018

Buntgarnwerke - Sächsische Wollgarnfabrik

Die ehemaligen Buntgarnwerke oder damals auch Sächsische Wollgarnfabrik genannt, war eine Spinnerei und ist heute ein geschichtlich bedeutender Gebäudekomplex im Leipziger Stadtteil Plagwitz.

Leipziger Buntgarnwerke - jetzt Elsterlofts in der Nonnenstrasse
Leipziger Buntgarnwerke - jetzt Elsterlofts in der Nonnenstrasse

Sächsische Wollgarnfabrik Tittel & Krüger

Mit dieser Firmierung fing zur damaligen Zeit alles an. Schon im Jahr 1869 wurden die beiden Herren C. A. Tittel und A. A. Krüger Teilhaber, betrieben zu diesem Zeitpunkt allerdings noch einen Handel mit Stoffen wie Garn oder auch Seide am Markt in der Messestadt.

6 Jahre später kauften die beiden, mit der damaligen Bezeichnung "Tittel und Krüger", 1875 ein Grundstück an der Nonnenstrasse, mit der Absicht eine Dampffärberei zu gründen.
So wurde ein Baugrundstück erworben, das erste Gebäude errichtet und sogar schon im selben Jahr mit der Produktion begonnen.

Man muss sich vorstellen, dass das Gebiet direkt am kleinen Fluß Weiße Elster zur damaligen Zeit noch unbebaut war. Auch andere Gewerke, die hier kleine Bauten errichteten, pachteten ein Stück Baugelände von Tittel und Krüger.

Ab 1888 wurden auf dem Gelände weitere Gebäude in Backsteinarchitektur nach Plänen der beiden Leipziger Architekten Pfeifer und Händel, welche ab 1893 unter Händel und Franke firmierten, gebaut.

Während die Besitzer und Bauherren schon ein Jahr vorher 1887 die Sächsische Wollgarnfabrik Aktiengesellschaft gründeten, wurden die Gebäude, welche die heutigen die Elster Lofts bilden (damals Hochbau-West), als erster Bauabschnitt bis 1898 mit dekorativer Natursteingliederung fertig gestellt.

Im Zuge der Verlegung der Berliner Zentrale nach Leipzig wurden von 1906 bis 1908 weitere Gebäude errichtet. Der Hochbau-Süd kam als Stahlbetonbau auf der im Stadtteil Schleussig befindlichen Seite, also auf der anderen Seite der Weißen Elster, gegenüber hinzu.

Verbunden wurden beide Gebäude durch eine überspannende Gebäudebrücke im zweiten und dritten Obergeschoss, auf der Schleussiger Seite endet diese in der Holbeinstrasse Nummer 14.


Sächsische Wollgarnfabrik ab 1906

Der Hauptanteil der Aktiengesellschaft Sächsische Wollgarnfabrik wurde in eben genannten Jahr durch die Kammgarnspinnerei Bremen sowie der Norddeutschen Wollkämmerei aufgekauft, der Nordwollkonzern wurde damit begründet.

Durch eine Firmenübernahme wurde 1926 die Gummiwarenfabrik von Philipp Penin, die ebenso in der Nonnenstrasse beheimatet war, aufgekauft. Das angrenzende Gebäude ist auch heute kaum noch von den eigentlichen Tittel und Krüger Bauten zu unterscheiden, da auch Penin das Architektenbüro Händel und Franke beschäftigte.

Bis es im Jahr 1931 zum Konkurs der Konzerns kommt, bestimmen stabile Absatzmärkte und gute Wollpreise eine gute Konjunkturlage für das Unternehmen, weitere bauliche Maßnahmen konnten getroffen daher werden.

Ausserdem werden die Marken Stern, Schwan, und Taube bekannt mit Erzeugnissen, welche unter anderem auf Mohairwolle-, Zephir- und Kaschmirbasis in dieser Zeit hergestellt werden und geniessen Weltweit einen guten Ruf, nachdem sich die Fabrik Tittel und Krüger mit der Sternwollspinnerei Bahrenfeld zusammenschloss.


Buntgarnwerke Leipzig- Sächsische Wollgarnfabrik
Buntgarnwerke Leipzig- Sächsische Wollgarnfabrik


Kriegszeiten und Enteignung

Noch im zweiten Weltkrieg wird die Produktion leicht verändert weitergeführt und zusätzlich zu den Garnen werden Zellbahnstoffe sowie Kurzbastfaserkammgarne in den Gebäuden hergestellt.

Ausseerdem wird ab 1943 die Fertigung von Wollgarnen und anderem, der eigentlichen Hauptaufgabe der Fabrik, fast gänzlich eingestellt und es werden neben Montagearbeiten für die Geschützelektronik auch Niet- und Installationsarbeiten für den Flugzeugbau durchgeführt.

Da am Gebäudeensemble zu Ende des Krieges keine grösseren Schäden ersichtlich waren, konnte die Produktion der Wollgarne schnell wieder aufgenommen werden. Bevor das Unternehmen 1952 unter
unter dem Namen "VEB Leipziger Wollgarnfabrik" in Volkseigentum überging, übernahm der Rat der Stadt Leipzig im Jahr 1951 das Unternehmen als Treuhandbetrieb.

Erst ab 1969 wurde das Werk an der Nonnenstrasse unter der endgültigen Bezeichnung  "VEB Buntgarnwerke Leipzig" geführt, nachdem dieses im Jahr 1969 mit dem „VEB Sächsische Kammgarnspinnerei Coßmannsdorf“ zusammengeführt wurde.

Nachdem in den 70.ger Jahren die alte Färberei abgerissen und an selber Stelle eine neue errichtet wurde, erlangen die Buntgarnwerke 1978 die erste Goldmedaille auf der Leipziger Messe, worauf weitere nicht auf sich warten ließen.


Die Wende nach der Wende

Auch wenn dies etwas komisch klingt, aber die Wiedervereinigung brachte auch den Buntgarnwerken eine Veränderung. Denn schon kurz nach der Wendezeit wurde der volkseigene Betrieb 1990 in Buntgarnwerke Leipzig GmbH umgewandelt und die Produktion stand still.

Doch nicht nur diese, auch ein Jahr später wurde es in der Fabrik sehr leise, da die Produktion aus Kostengründen samt der dazugehörigen maschinellen Ausrüstung sowie der damit einhergehenden Entlassung vieler Mitarbeiter von der Treuhandgesellschaft nach Tschechien verlegt wurde.

1992 wurde das leider nunmehr ungenutzte Gebäudeensemble durch die Treuhand an die BUGA-Partners-Verwaltungs GmbH, welche sich aus dem Zusammenschluss von Erben gründeten, verkauft.

Ab dem Jahr 1993 begann mit der Sanierung die Wandlung der ehemaligen sächsischen Wollgarnfabrik zu Liftwohnungen, damit entstanden die Elster Lofts im damaligen Betriebsbahnhof und 1995 waren 139 der Wohneinheiten Bezugsfertig. Weitere 180 Eigentumswohnungen entstanden in den Folgejahren im Hochbau-West.

Ab 2001 bis in das Jahr 2013 hinein wurde der Hochbau-Mitte, das heutige Venezia Quartier, in verschiedenen Bauabschnitten umgebaut und saniert. Auch hier entstanden 115 Wohneinheiten sowie 10 Penthäuser.

Auch auf der anderen Seite der Weißen Elster tat sich etwas, die in der Hohlbeinstrasse befindlichen Gebäude gelangten 1998 an die Firma Atrium. Auch dort entstanden 145 Loftwohneinheiten, welche mit Preisen für die vorbildliche Sanierung gekürt wurden.

Alle dort geschaffenen Wohneinheiten, welche schnell Käufer fanden, erfreuen sich großer Beliebtheit.

Somit kann man abschießend sagen, dass Leipzig Stolz auf dieses Industriedenkmal mit 100.000 Quadratmetern Geschossfläche und dem Titel Europas größter Gebäudekomplex der Gründerzeit recht stolz sein kann.

Auch auf dem Wasserweg kann man sich das beeindruckende Ensemble beiderseits von der Weißen Elster aus ansehen und einfach nur Staunen, was die Gründer hier geschaffen haben.

Infos gefunden bei.
sehr viele schöne Bilder und Informationen auf www.elsterlofts.de
auch Wikipedia hält sehr nützliche Infos über die Geschichte der heutigen Elsterlofts bereit https://de.wikipedia.org/wiki/Sächsische_Wollgarnfabrik


Mittwoch, 26. Dezember 2018

Völkerschlachtdenkmal - Monument als Erinnerung

Das wohl monumentalste Bauwerk in Leipzig ist mit großer Sicherheit das Völkerschlachtdenkmal, welches man als Besucher der Messestadt unbedingt einmal gesehen und ebenso bestiegen haben sollte, da die oberste Plattform einen unglaublichen Blick in alle Richtungen frei gibt.


Das Völkerschlachtdenkmal Leipzig mit dem See der Tränen davor
Das Völkerschlachtdenkmal Leipzig mit dem See der Tränen davor

Völkerschlacht bei Leipzig

Im Jahr 1813 kämpften vor den Toren der heutigen Messestadt vom 16. bis 19. Oktober die Truppen Napoleon Bonapartes gegen die damaligen verbündeten Streitkräfte der Länder Schweden, Preußen, Russland und Österreichs in einer Entscheidungsschlacht mit bis zu insgesamt zu 600.000 beteiligten Soldaten.

Napoleon musste sich damals im Rahmen der Befreiungskriege den anderen Mächten geschlagen geben und sich mit dem Rest seiner Truppen aus Deutschland zurückziehen. Diese Kämpfe mit der Bilanz von 100.000 toten oder verwundeten gelten als größte Schlacht bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Erste Gedanken und Geschichte des Denkmals ab 1863

Schon kurze Zeit später gab es erste Gedanken des Dichters Ernst Moritz Arndt für die Gefallenen ein Denkmal zu errichten.
Jedoch wurde erst 50 Jahre später ein Grundstein gelegt, welcher dann wiederum viele Jahre später in das Fundament des eigentlichen Baus einbetoniert wurde.

Im Zuge zweier Ideenwettbewerbe durch den Deutschen Patrioten-Bund 1895 sowie 1896, in welchem 20.000 Mark durch den Rat der Stadt zur Verfügung gestellt wurden, konnte sich der Berliner Architekt Bruno Schmitz mit einem wiederum neuen Entwurf durchsetzen.

Grundsteinlegung und Bau des Denkmals ab 1898

Endlich wurde am 18. Oktober des eben benannten Jahres unter der Leitung des Bauherrn und Architekten Clemens Thieme, der im übrigen 1894 oben genannten Patriotenbund mit dem Ziel gründet, Spenden zu sammeln, der Grundstein für eines der größten Denkmäler Europas gesetzt.

Jenem ist es übrigens auch zu verdanken, dass es am Gebäude selbst 12 große Ritterfiguren anstatt glatten Pfeilern sowie die Krypta oder auch kein großes Steinkreuz auf der Spitze gibt, um nur einige Dinge zu nennen, die er änderte.

Die ersten Baujahre gingen nur schleichend voran, da ein eher unstabiler Bodengrund dazu führte, die verfüllte Sandgrube für die Fundamente des Denkmals komplett wieder ausgeschachtet werden musste.

Danach ging das Bauvorhaben recht schnell voran und so konnte nur 12 Jahre später am 18. Oktober 1911 ein Richtfest gefeiert werden, währenddessen die eigentliche Einweihung des Völkerschlachtdenkmals als Nationaldenkmal mit dem Hauptgast Kaiser Wilhelm II selben Datums 1913 durchgeführt werden konnte.

Architektur und andere Daten

Ganz besonders erwähnenswert ist natürlich der Architektur- sowie Ausstattungsbereich dieses monumentalen Gebäudes.
Mit einer Höhe 91 Metern, einem Gewicht von 300.000 Tonnen und einer Bausumme von damaligen 6 Millionen Mark wurde hier ein Bauwerk aus Beuchaer Granitporphyr, zumindest im Bezug auf die Sichtbaren Teile, geschaffen, welches seines Gleichen sucht.

Auch die Figur des Erzengels Michael, entworfen von Christian Behrens, direkt über dem Eingang misst eine Höhe von 19,50 Meter.

Gehen wir in das innere und lassen uns verzaubern, denn die in der Ruhmeshalle befindlichen vier 9,5 Meter hohe Satuen der Totenwächter wurden vom Bildhauer Franz Metzner gefertigt. Beim Blick nach oben in selbiger Kuppelhalle gibt es 324 fast lebensgroße Reiter zu sehen.

Die Krypta stellt das symbolische Grab der über 120.000 in der Völkerschlacht Gefallenen dar, während an den Wänden acht Zweiergruppen aus steinernen Kriegern wachen.

Völkerschlachtdenkmal in Leipzig Probstheida
Völkerschlachtdenkmal in Leipzig Probstheida

Besucher, die auf die oberste Plattform möchten, müssen 500 Stufen bewältigen oder können sich ein Stück mit den erst nachträglich eingebauten Fahrstühlen, zumindest bis zur mittleren Aussichtsplattform, chouffieren lassen.
Danach geht es für alle und jeden über 364 Stufen durch relativ beengte Gänge bis ganz nach oben.

Das Wasserbecken vor dem Gebäude, welches seit 1938 auch als "See der Tränen" bezeichnet wird, misst eine Länge von  162 und eine Breite von 79 Metern.

Auch der sogenannte Napoleonstein befindet sich nur einige Fußschritte vom Vorplatz entfernt. Der General hatte wohl am 18. Oktober 1813 seinen Befehlsstand dort.

Eine Sanierung der Aussenanlagen sowie des Denkmals selbst findet seit 2013 statt und wird wohl vorraussichtlich erst in 2019 mit einem Kostenfaktor von rund 30 Millionen Euro abgeschlossen sein.
Finanziert wird das ganze vom Freistaat Sachsen, der Stadt Leipzig, einzelenen Spendern sowie der „Förderverein Völkerschlachtdenkmal“.

Für jeden, der sich dieses Monument deutscher Geschichte nicht entgehen lassen möchte, sind hier die aktuellen Uhrzeiten und Preise.

April - Oktober: täglich 10 - 18 Uhr
November - März: täglich 10 - 16 Uhr
Preise Erwachsene: 8 Euro / ermäßigt: 6 Euro / Kinder bis 6 Jahre frei (Eintrittspreise beinhalten Museumsbesuch)

Ebenso steht vor dem Denkmal ein Park-and-Ride-Parkplatz mit 600 Stellplätzen zur kostenlosen Benutzung bereit.

Bierbörse am Denkmal

Jedes Jahr findet aufs neue die Bierbörse gleich auf dem Platz gegenüber des Monumentes statt. Dabei handelt es sich um Sachsens größtes Bierfestival, welches im freien ausgeübt wird.

Mit über 800 angebotenen Biersorten aus aller Welt sowie um die 60 Ausstellern wird dem Besucher der Börse 3 Tage lang mehr als nur das schnöde Bier trinken geboten. Auch mit leckerem Essen iwe dem Knoblauchbrot und anderem können sich die Gäste hier verwöhnen lassen.


gefunden bei.
www.leipzig.de
Infos bei Wikipedia über das Denkmal

Montag, 24. Dezember 2018

Schloss Püchau in Machern

Wenige Kilometer von der Messesadt Leipzig entfernt befindet sich im Macherner Ortsteil Püchau das malerische Schloss Püchau welches eine mehr als 1000 jährige Geschichte vorweisen kann. Nicht nur für Hochzeiten wird das Schloss genutzt, zu dem eine große Park- sowie historische Brunnenanlage gehört.

Schloss Püchau bei Leipzig
Schloss Püchau bei Leipzig

Geschichte des Schlosses

Schon im Jahr 924 wurde der Ort Püchau damals im Zusammenhang mit der Flucht König Heinrich I.  vor den Ungarn auf die Burg Püchau als Bichni in der Chronik des Thietmar von Merseburg erwähnt. Somit gilt der beschauliche Ort als älteste bewiesener Sachsens.

Rund 100 Jahre später wurde das Schloss 1040 Eigentum der Bischöfe von Meißen, wobei der erste bekannte Grundherr im Jahr 995 Graf Esiko war.

In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Schloss ab dem Jahr 1222 mehrfach die Besitzer, wobei Namen wie Brehna, Torgau, Leißnig, Heinitz, um hier nur einige Berühmtheiten zu nennen, in den realen Geschichtsbüchern auftauchen. Sogar der Kurfürst von Sachsen war um 1420 Besitzer von Püchau.

1807 gelang die Familie von Hohenthal an das Schloss, welche auch das letzte Adelsgeschlecht waren, denen das Schloss bis 1945 gehörte. Sie waren diejenigen, die große Umbaumaßnhamen an Schloss und Garten haben vornehmen lassen.

Haupteingang Schloss Püchau bei Leipzig
Haupteingang Schloss Püchau bei Leipzig

Die Jahre des Schlosses ab 1833

Von 1833 bis 1835 ließ die Familie den kleinen Lustgarten vergrößern und ein Landschaftspark im englischen Stil wurde unter der Leitung des Schlossgärtners Hetzner angelegt. Und damit begannen auch die gravierendensten Veränderungen im Tudor-gotischen Stil am Gebäude selbst.

Bis zum Tode von Carl Friedrich Anton von Hohenthal im Jahr 1852 wurden Süd- sowie Ostflügel mit Stuckdekorationen  verschönert, auch wurde auf dem Hof ein Treppenturm erbaut. Danach führte dessen Sohn die Arbeiten, in dem er die Innenräume durch den Leipziger Architekten Oskar Mothes verschönern ließ, fort.

Ausserdem wurde der Westflügel in den Jahren 1874 und 1875 nach Plänen des sächsischen Architekten Constantin Lipsius im Windsorstil neu errichtet, wobei ebenso das Turmensemble an der südwestlichen Außenecke errichtet wurde.

Die heutige Gestalt der Gesamtanlage ist eher einem Unglück geschuldet, da Schloss sowie Park am 26.02.1912 durch eine Windhose beschädigt wurden. Sogar der sächsische König Friedrich August III. besuchte im besagten Jahr Püchau, um die Schäden zu begutachten.

Nach erneutem Umbau unter Carl Christian Gottlieb Moritz Graf von Hohental-Püchau sehen wir das Schloss so, wie es heute steht.

Schlossturm Püchau Machern
Schlossturm Püchau Machern

Kriegsjahre, die DDR und heute

Nach dem 2.ten Weltkrieg wurde die Adelsfamilie 1945, bevor das amerikanisches sowie sowjetische Militär in das Gebäude einzog, wie viele andere auch der gesamten Anlage im Zuge der Bodereform entledigt.

2 Jahre später wird daraus ein Heim für Alte und Pflegebedürftige Menschen gemacht. Nach der Wendezeit konnte keine Nutzung dafür gefunden werden und es stand leer.

Erst 1998 fand die Anlage durch ein Unternehmerehepaar aus der Messestadt neue Besitzer, welche eine Restaurierung durchführten, bei der nicht nur die historische Brunnenanlage, sondern auch Dächer und Fassaden instand gesetzt sowie Repariert wurden.

Auch die Hinrichsburg, ein Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert wurde im Zuge dessen gesichert.

historischer Brunnen in Püchau
historischer Brunnen in Püchau

Speisen, Heiraten und Führungen

Gleich so viele Dinge auf einmal kann man hier machen. Welche Braut wünscht sich nicht, auf einem Märchenschloss getraut zu werden, hier können Sie es gern tun.
Weiterhin öffnet an den Wochenenden das eigene Schlossrestaurant, in dem die Besucher nicht nur kulinarische Speisen geniessen können.

Für verschiedene Feierlichkeiten können Salons und andere Räumlichkeiten angemietet werden, wobei auch hier auf Wunsch für das leibliche Wohl gesorgt wird.
Für allem, die einmal die spezielle historische Geschichte des Gebäudes kennenlernen wollen, führt die Schlossherrin Benita E. Goldhahn Führungen durch.

Sonntag, 23. Dezember 2018

Gustav-Adolf-Gedenkstätte Lützen

Ein paar Kilometer hinter Leipzig befindet sich zwischen Markranstädt und Lützen die Gustav-Adolf-Gedenkstätte, sie bildet zusammen mit selbigem Denkmal eine Erinnerung an den schwedischen König, welcher im dreißigjährigem Krieg an dieser Stelle in der Schlacht bei Lützen durch unglückliche Umstände ums Leben gekommen ist.

Gustav-Adolf-Gedenkstätte mit dem Baldachin Lützen
Gustav-Adolf-Gedenkstätte mit dem Baldachin Lützen

 

Schlacht um Lützen im 30.jährigen Krieg

Diese Schlacht ist aus eben jenem oben beschriebenen Grund so wichtig und geschichtsträchtig. König Gustav Adolf wollte am 16. November 1632 mit seinem Regiment seinen Stellvertreter Bernhard von Sachsen-Weimar unterstützen und geriet selbst zwischen die Frontlinien.

Da der Wettergott an diesem Mittag Nebel auf dem Schlachtfeld bescherte, verlor der Schwedenkönig auf Grund seiner Kurzsichtigkeit die Orientierung und kam somit in die feindlichen Linien. Dabei wurde er durch einen Schuss getroffen, sodass er sein Pferd nicht mehr Lenken konnte.

Durch einen Schwarm kaiserlicher Kürassiere wurden Gustav Adolf weitere Stiche und Schüsse zugefügt, die ihn töteten. Ihm wurden alle Wertsachen entwendet und so blieb er halb Nackt dort liegen. Erst am Abend wurde der tote König von schwedischen Soldaten in die Kirche von Meuchen und später nach Weißenfels verbracht. Im Sommer 1933 wurde der einbalsamierte Leichnam nach Schweden transportiert.

Gedenkstein an Gustav Adolf bei Lützen
Gedenkstein an Gustav Adolf bei Lützen

 

Der Schwedenstein und die Erinnerung an den gefallenen König

Gleich nach der Schlacht wurde ein Granitfindling zum Gedenken an den Todesort des Königs gebracht. Erst 200 Jahre später beschloss man, eine Kapelle über dem Stein zu errichten. Der Granitstein trägt die Innenschrift "GA 1632", die Initialen des Königs sowie das Jahr des Todes.

Der preußische Architekt und Baumeister Karl Friedrich Schinkel wurde betraut, Pläne für ein solches Projekt zu entwerfen. Die Bauteile für den 10 Meter hohen von Schinkel entworfenen Baldachin, der den Schwedenstein umschließt, wurden in der Kunstgießerei in Lauchhammer hergestellt.

Eingeweiht wurde der gusseiserne Baldachin am 16. November 1837, dem 205. Todestag des längst verstorbenen Königs Gustav Adolf. Dabei wurde für die Gedenkstätte auch gleich der ganze Platz gekauft und zu einem Park gestaltet.


Gustav-Adolf-Denkmal bei Lützen
Gustav-Adolf-Denkmal bei Lützen

Bau der Kapelle

Weitere Jahre später begann man 1906 gleich hinter dem Denkmal mit dem Bau einer Gedächtniskapelle. Schon ein Jahr später konnte diese eingeweiht werden. Ausserdem wurden in den Jahren 1932 sowie 1982 zwei Holzhäuser aus Dalarna beschafft, welche die Gedenkstätte bei Lützen bis heute vervollständigen.

In einem der beiden ist ein Museum eingerichtet, in dem sich die Besucher nicht nur mit Audiogeräten in verschiedenen Sprachen wie Schwedisch oder Englisch über die vergangenen Ereignisse informieren können.

Auch der dahinter befindliche Martzschpark mit Tiergehege und Kletterwald gehört ebenfalls zum ganzen Ensemble und lädt ganzjährig zum Verweilen ein, wobei einiges Gehölz aus schwedischen Wäldern stammen.

Öffnungszeiten der Gedenkstätte:
März und November:  Di - So von 10:00 bis 16:00 Uhr
April bis Oktober: Di - So
sowie an allen gesetzlichen Feiertagen von 10:00 bis 17:00 Uhr

Quellenangaben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gustav-Adolf-Denkmal_(Lützen)

Samstag, 22. Dezember 2018

Kirchenruine Wachau

Gleich um die Ecke der Leipziger Messestadt befindet sich der Stadtteil Wachau, welcher seit 1994 zu Markkleeberg gehört. Die schon oben genannte Kirchenruine in Wachau ist ein Zeugniss vieler aufeinander folgender unglücklicher Umstände, denn aus einem wunderschönen Gebäude wurde eben diese Ruine.

Kirchenruine in Wachau Markkleeberg
Kirchenruine in Wachau Markkleeberg

Kirche in Wachau

Schon im Jahr 1393 wurde eine Pfarrkirche in jenem Wachau erstmals erwähnt. Bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts gehörte Wachau übrigens zum Grimmaer Kloster Buch. Eine Glocke, welche in Wachau schon zur damaligen Zeit läutete, wurde wohl 1465 gegossen. Genau diese wird später noch eine, wenn auch kleine, Rolle spielen.

In den Zeiten der Völkerschlacht wurde die noch bestehende Kirche stark in Mitleidenschaft gezogen, sodass der Wunsch nach einer neuen größer wurde.

Kirchturm mit noch verbliebener Uhr der Ruine in Wachau
Kirchturm mit noch verbliebener Uhr der Ruine in Wachau

Geschichte der Wachauer Kirche, die jetzt leider eine Ruine ist

Der schon eben beschriebene Wunsch wurde wohl ab 1860 noch größer und somit begannen die Planungen für ein  neues Gebäude.
Aus diesem Grund wurde ein Architektenwettbewerb, welchen der Leipziger Architekt Konstantin Lipsius letztendes gewann, ausgeschrieben und die das alte Kirchengebäude abgerissen.

Schon kurze Zeit darauf wurde ab dem Jahr 1865 die neue Kirche mit einem 65 Meter hohen Turm im Stil der Neogotik errichtet, welche schon 2 Jahre später 1867 eingeweiht wurde.

sanierter Altar in der Kirchenruine in Wachau
sanierter Altar in der Kirchenruine in Wachau

Doch noch im selben Jahr begannen die Schicksaljahre einer Kirche

Denn noch im Jahr der Einweihung stürzten alle 4 Spitztürmchen vom Kirchturm hinunter, sodaß hier die ersten Renovierungsarbeiten statt finden mussten.
Die 2.te Katastrophe ließ nicht lange auf sich warten und somit wurden die Glocken für die Rüstungsindustrie im zweiten Weltkrieg enteignet.

Auch bei Luftangriffen wurde die Kirche nicht verschont. Nicht nur Fenster gingen bei einer Druckwelle 1943 zu Bruch, auch Löcher entstanden im Dach des Gotteshauses da eine Luftmine auf dem benachbarten Grundstück explodierte. Weiterhin wurden Turm und die Sakristei selbst im Jahr 1945 durch Brandbomben beschädigt.

Kirchenruine Wachau ohne Dach
Kirchenruine Wachau ohne Dach

DDR- und Nachwendezeiten in Wachau

Auch kurz nach dem Krieg war es in der neu gegründeten Deutschen Demokratischen Republik nicht wirklich besser um das Kirchenhaus bestellt. Durch fehlende Mittel und Anfeindungen konnten wichtige Reparaturen nicht durchgeführt werden.

Es wurde einfach nicht besser, ganz im Gegenteil. Denn 1974 wurde der Kirchenturm von einem Blitz getroffen und im darauf folgendem Jahr musste dieser sogar im April wegen Einsturzgefahr abgerissen werden.
Dabei ging man wohl ziemlich unsanft vor, da die Trümmer einfach auf das Gewölbe des Kirchenschiffes geschüttet wurden, dieses die Last nicht mehr tragen konnte und zusammenbrach.

Hierbei sind natürlich Werte wie der Wasserspeier sowie alter Figurenschmuck unwiederbringlich verloren gegangen. Einzig das Uhrwerk im Turm und die oben benannte kleinste Glocke aus dem Jahr 1465 sind erhalten geblieben und verrichten noch heute ihren Dienst.

Die letzte Trauung eines Paares wurde 1956 im Gebäude durchgeführt.
Einen Lichtblick brachte die Nachwendezeit für die Gemeinde und Kirche in Wachau, da Fördermittel aufgebracht und das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt wurden.
Das Kirchenschiff wurde mit Hilfe ortsansässiger Firmen beräumt und ab 1995 die Ruine gesichert.

Vor einem Gottesdienst und der Einweihung im Mai 1997 wurden Taufstein sowie Altar saniert.

Heute werden wieder Gottesdienste, Taufen und Hochzeiten, aber auch Konzerte in der Kirchenruine Wachau abgehalten. Die elementarsten Instandhaltungsarbeiten kosten mehrere Tausend Euro im Jahr, welche von der Gemeinde finanziert werden müssen. Um eben diese Gelder zu beschaffen, wurde 2012 der gleichnamige Verein "Kirchenruine Wachau e.V." gegründet.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Flugzeug IL-18 Plagwitz

Nicht nur auf dem Flughafen der Leipziger Messestadt stehen Flugzeuge. Nein auch in der Stadt selbst befinden sich 2 dieser alten Exemplare in den Staddtteilen. Nicht nur die schon in einem anderen Post erwähnte IL-62 in Connewitz gibt es zu sehen. Eine ausrangierte Maschine der DDR-Interflug kann man sich auch in Plagwitz ansehen und zwar auf dem Dach.

IL-18 Leipzig Plagwitz
IL-18 Leipzig Plagwitz

Auf dem Dach?, werden sich jetzt einige fragen. Ja genau dort, hierbei handelt sich um die Bedachung des Oldtimermuseums Da Capo, welches in der Stadt sehr bekannt ist und sich großer Beliebtheit erfreut.Schon seit dem Jahr 2000 befindet sich die Iljuschin IL-18 dort, wo sie bis heute steht. Natürlich möchte ich nicht vergessen, hier noch einige Details zu diesem wunderschönen Flugzeug zu schreiben, da auch dieses eine Geschichte hat.
  • 02.04.1960 eingetragen für Deutsche Lufthansa (Ost)
  • 01.09.1963 an Interflug
  • 06.10.1981 umregistriert zu DDR-STB
  • 19.10.1987 außer Dienst
  • abgestellt in Berlin-Schönefeld
  • später zu Museum Aeropark Brandenburg, Diepensee
  • 2000 Transport zum Oldtimermuseum "Da Capo"

Interflug IL-18 auf dem Da Capo Oldtimermuseum Plagwitz
Interflug IL-18 auf dem Da Capo Oldtimermuseum Plagwitz

Auch das oben genannte Oldtimermuseum samt Eventhalle ist nicht weniger interessant. Darin befinden sich rund 50 Oldtimer aus über 100 Jahren Automilgeschichte. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall, da es auch viele andere Dinge zu entdecken gibt. Die momentanen Eintrittspreise belaufen sich für Erwachsene auf 3 Euro, ermäßigt 2 € und Inhaber der Leipzig-Card müssen ebenso nur 2 € zahlen. Ausserdem bietet das Da Capo jede Woche einen Sonntagsbrunch von 10 bis 14 Uhr an.

Flugzeug IL-18 auf dem Dach Leipzig
Flugzeug IL-18 auf dem Dach Leipzig
Quellen.
michaelis-leipzig.de/da-capo-oldtimermuseum-und-eventhalle
www.if-interflug.de/Deutsch/Flotte/Verbleib/Details/DDR-STB.html